| Das Antlitz deutscher Städte hat sich in den letzten fünfzig Jahren dramatisch verändert. Neben den Wunden, die der Zweite Weltkrieg in die Bausubstanz unserer Innenstädte geschlagen hat, waren es vor allem die Wiederaufbauprojekte und Neugestaltungen der Nachkriegsjahrzehnte, die die gewachsenen Stadtstrukturen aus unserer Erinnerung verdrängt haben.
Gleichzeitig beschleunigte sich der Wandel der Arbeits- und Lebensverhältnisse immer stärker. Durch den Gewinn an arbeitsfreier Zeit vervielfältigten sich die Sport- und Freizeitaktivitäten der Bürger. Neue kulturelle Einflüsse schlugen sich im Stadtbild nieder.
In der Gegenüberstellung von historischen Postkarten oder Fotografien und aktuellen Aufnahmen zeigen die ZeitSprünge deutlich, wieviel Altes in den letzen Jahrzehnten verloren ging - aber auch, wie viel Neues entstand. Die Autoren - allesamt profunde Kenner der jüngeren Lokalgeschichte - fungieren gleichsam als Chronisten des Wandels in ihrer Heimatstadt. Ob beim Leser nun Wehmut oder Freude über die Veränderungen überwiegen mag: Der Vergleich lohnt sich allemal.
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