Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können, schwärmt die fast 101jährige Martha Zeitz. Die Bewohnerin des Augusta-Victoria-Stifts ist eine von 25 Erzählerinnen und Erzählern, die durch ihre persönlichen Erinnerungen fast ein ganzes Jahrhundert Erfurter Alltagsgeschichte Revue passieren lassen. Die Erzählungen sind mitten aus dem Leben gegriffen. Zur Sprache gelangen private Erinnerungen an das sich verändernde Stadtbild, an Kindheit, Schulzeit und Naziherrschaft, an Hauswirtschaft, Wohnverhältnisse und kirchliches Leben. Unterhaltsamer und origineller kann Erfurter Stadtgeschichte des 20. Jahrhunderts nicht nähergebracht werden. Ein Buch, so bunt wie das Leben selbst. Wer es aufschlägt wird in vergangene Zeiten versinken und so schnell davon nicht loskommen.
Pressestimmen :
"Es ist die andere Perspektive auf die Geschichte Erfurts, die so fasziniert. Erfurts Historie wird anschaulicher, lebensnaher, erlebbarer." TLZ