"Ick bin Jette Bath"
Geschichten und Anekdoten um die Omnibus-Jette
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120 Seiten, 20 Bilder (Schwarz-Weiß), Maße: 125 x 200 mm, Broschur, ISBN: 978-3-86680-216-2, 1. Auflage 21.11.2007
Jette war ein Unikum. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts machte sie in der Region Berlin-Brandenburg als Pferdeomnibusfahrerin von sich reden. Ab 1849 bot Jette, Tochter des Oranienburger Transportunternehmers Bath, zusammen mit ihren Brüdern Fahrten in die Umgebung an. Dank ihres Randberliner Jargons war sie bekannt und beliebt wie die Urberliner Originale Pinsel-Heinrich, Latschen-Paule oder Eckensteher Nante. In der Sprache des einfachen Volkes erzählte sie ihren Fahrgästen Geschichten aus der Historie des Postillionwesens oder Anekdoten aus dem eigenen Leben.
Der erfolgreiche Autor und Stadthistoriker Hans Biereigel hat diese Erlebnisse und Geschichten zusammengetragen und stellt sie nun erstmalig der Öffentlichkeit vor. Einzigartige Fotodokumente illustrieren die Zeit der populären „Omnibus-Jette“, die gern auch mal eine „Stolpe mit Schönfließ“ trank. Beim Lesen der Geschichten wird sie vor dem geistigen Auge des Lesers wieder auferstehen: mit ihren Kniestiefeln, Postillionshut und -rock und der stets qualmenden Tagelöhner-Feierabendpfeife, in der sie „Vierradener Girz mit Weichsel“ rauchte. So möge der geneigte Leser Jettes Aufforderung nachkommen: „Steigen’se man immer rin in de Ommdebus und warten’se, bis et losjeht.“

Hans Biereigel hat kenntnisreich das Material um das Oranienburger Original Jette zusammengetragen… Ein lesenswertes, kurzweiliges und unterhaltsames Buch (mit zum Teil seltenen Illustrationen) ist so zustande gekommen.
Märkische Allgemeine



