128 Seiten, 200 Bilder (Schwarz-Weiß), Maße: 165 x 235 mm, Broschur, ISBN: 978-3-89702-953-8, Erstveröffentlichung 08.08.2006, Unveränderte Ausgabe 09.12.2011
Die Völklinger Hütte, ursprünglich ein reines Stahlwerk, entwickelte sich nach ihrer Übernahme durch Carl Röchling im Jahre 1881 binnen weniger Jahre zum größten Eisenträgerhersteller Deutschlands. Durch unternehmerischen Pioniergeist und den Einsatz zahlreicher technischer Neuerungen stiegen Produktivität und Bedeutung der Hütte in den folgenden Jahrzehnten zusehends. Erst angesichts der weltweiten Stahlkrise mussten 1986 die Hochöfen sowie die Koksanlage der Hütte stillgelegt werden. Andere Teile des Werkes sind jedoch bis heute noch in Betrieb.
Die Initiative Völklinger Hütte setzt sich für den Erhalt der Anlagen ein, die im Jahre 1994 als erstes Industriedenkmal von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden und heute Raum für zahlreiche Ausstellungen und Kulturveranstaltungen bieten.
Dieser Bildband, zusammengestellt von Mitgliedern der Initiative Völklinger Hütte, dokumentiert in über 200 Fotografien die Geschichte der Hütte vom ersten Hochofen bis zum heutigen Kulturzentrum. Die bislang zumeist unveröffentlichten Aufnahmen zeigen nicht nur die technische Entwicklung des Werkes, sondern auch den Arbeitsalltag und die sozialen Einrichtungen für die Beschäftigten. Damit bietet das Buch einen interessanten Einblick in die wechselvolle Geschichte dieses Traditionsunternehmens.

Der Band […] ruft die Geschichte der Völklinger Eisen- und Stahlproduktion und deren vergangene und aktuelle Leistungen ins Bewusstsein. […] Und für den Leser entsteht eine anschauliche Idee davon, was es für die Menschen früher bedeutet haben könnte, uff da Hitt zu arbeiten und in ihrem Umfeld zu leben.
Saarbrücker Zeitung




