Bergische Kindheit und Jugend 1500 bis 1900
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96 Seiten, Maße: 165 x 235 mm, Broschur, ISBN: 978-3-86680-545-3, 1. Auflage 09.11.2009
Nach seinen erfolgreichen Bänden „Wie es früher zuging im Bergischen Land“, „Hexenglauben im Bergischen Land“ und „Die Bergische Küche. Ein Streifzug durch acht Jahrhunderte“ hat sich der bekannte bergische Heimatforscher Olaf Link nun der Kindheit und Jugend im Bergischen Land zwischen 1500 und 1900 angenommen.
Schon die Neugeborenen waren in ein dichtes Geflecht aus typisch bergischen Sitten und Gebräuchen eingebunden. So galt es in den Tagen und Wochen nach einer Geburt, die Kinder vor Hexen und Zwergen zu schützen. Eine probate Erziehungsmethode waren Schauermärchen, wie die vom wilden Jäger in Solingen-Ohligs. Wer Flüssen oder Bächen zu nahe kam, den holte der „Vetter Kühleborn“. Die Schule war zunächst auf die Wintermonate beschränkt, wichtiger war die Mitarbeit im elterlichen Haus, etwa in den Kotten und Schleifhämmern rund um Solingen. Spaß und Spiel standen da nicht oft auf der Tagesordnung. Ein mit Spannung erwarteter Höhepunkt waren die einzigartigen bergischen Versteigerungen der Mädchen am 1. Mai.
Fundiert recherchiert, unterhaltsam geschrieben und reich bebildert zeigt Olaf Link die bergische Kindheit und Jugend in allen Facetten. Wer sich für die Geschichte des Bergischen Landes interessiert, wird an diesem Buch nicht vorbeikommen.



