Auguste Victoria
Die letzte deutsche Kaiserin
128 Seiten, 25 Bilder (Schwarz-Weiß), Maße: 156 x 235 mm, Broschur, ISBN: 978-3-86680-249-0, Erstveröffentlichung 22.02.2008, Unveränderte Ausgabe 28.09.2009
Mit Unverständnis reagierte die Öffentlichkeit im Frühjahr 1880 auf die Nachricht von der Verlobung des preußischen Erbprinzen mit der Prinzessin Victoria zu Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg. Wer war die Auserwählte, die der künftige preußische König und deutsche Kaiser heiraten wollte?
Prinzessin Victoria, seit ihrer Heirat Auguste Victoria genannt, entstammte einem der ältesten deutschen Fürstengeschlechter. Geboren wurde sie 1858 auf einem Rittergut in der preußischen Niederlausitz. 1848 war die Familie von ihrem Stammsitz auf der dänischen Insel Alsen geflohen. Herzog Friedrich beanspruchte vergeblich die Herzogtümer Schleswig und Holstein für sein Haus, doch Preußen annektierte diese 1866. Und ausgerechnet die Tochter dieses Augustenburgers wollte der preußische Erbprinz heiraten. Die zunächst unbedeutende Prinzessin wurde zur populären Kaiserin, geachtet als vorbildliche Mutter und Ehefrau und geliebt wegen ihres unermüdlichen Einsatzes für die Unterprivilegierten.
Die Historikerin Elizza Erbstößer legt erstmals eine ausführliche Lebensbeschreibung der letzten deutschen Kaiserin vor, die lange Zeit im Schatten Wilhelms II. stand. Auf der Grundlage bislang unveröffentlichter Quellen schildert die spannend geschriebene Biografie das wechselvolle Leben der im Exil geborenen und im Exil gestorbenen Auguste Victoria.

ein ausgezeichnetes Buch

Die Autorin zeichnet ein interessantes und vielschichtiges Bild der letzten deutschen Kaiserin.

Es ist gut, dass Deutschlands letzte Kaiserin wieder aus dem Dunkel der Geschichte herausgeholt wurde.



