Auf den Spuren der Römer in der Osteifel
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144 Seiten, 50 Bilder (Schwarz-Weiß), 20 Bilder (Farbe), Maße: 165 x 235 mm, Broschur, ISBN: 978-3-86680-445-6, 1. Auflage 30.01.2009
Seit dem 1. Jahrhundert v. Chr. und bis zum Zerfall des Weströmischen Reiches im 5. Jahrhundert war die Eifel Teil des römischen Imperiums, das sich einst bis zum Rhein erstreckte. In den über 500 Jahren ihrer Herrschaft gründeten die Römer zahlreiche neue Siedlungen, legten Straßen an, förderten Ackerbau und Viehzucht ebenso wie die Eisen-, Stein- und Keramikindustrie. Unter ihnen erlebte die Eifel eine enorme wirtschaftliche und kulturelle Blüte, und bis heute ist das römische Erbe noch vielerorts in archäologischen Denkmälern und Flurnamen erhalten.
Gerd Otto ist ehrenamtlicher Mitarbeiter des Landesamts für Denkmalpflege in der Brohltal-Region undbeschäftigt sich seit fast 40 Jahren mit den historischen Hinterlassenschaften der Römer in der Eifel. Bei vielen Flurbegehungen und Recherchen vor allem in der Osteifel hat er zahlreiche neue Erkenntnisse gewonnen, die unser Bild vom Alltagsleben in der Römerzeit verändern können.
Erstmals liegt nun eine Auswahl seiner Aufsätze in Buchform vor. Unterhaltsam und fachkundig führt Gerd Otto in 33 Beiträgen und mit zahlreichen Fotos die Leser auf die Spuren der Römer in der Osteifel. So weist er z.B. nach, dass der bislang dem Hochmittelalter zugeschriebene „Fulbert-Stollen“ am Laacher See ein römisches Bauwerk ist, dass die Römer – entgegen der bisherigen Lehrmeinung – ihre Pferde beschlugen, dass entlang der Nette ein antikes „Frühwarnsystem“ existierte und die Römer ihr „Veteranenproblem“ in der Region möglicherweise durch Schmiedetätigkeit lösten.

In 33 bisher unveröffentlichen Aufsätzen begibt sich Gerd Otto gemeinsam mit dem Leser auf eine unterhaltsame und fachkundige Spurensuche
Blick Aktuell

70 Fotografien begleiten diese fesselnde Lektüre und führen dem Leser die frühe Geschichte der Eifel lebendig vor Augen
Mendiger Mitteilungsblatt



