Auf den Spuren der Kaiserin Helena
Spätantike Pilgerinnen auf dem Weg ins Heilige Land
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160 Seiten, Maße: 156 x 235 mm, Broschur, ISBN: 978-3-89702-239-3, Unveränderte Ausgabe 01.10.2000
Eine Frau, die Kaiserinmutter Helena, begründete im 4. Jahrhundert das abendländische Pilgerwesen ins Heilige Land, als sie loszog, das Kreuz Christi zu finden. In den kommenden 100 Jahren sollten ihr viele Frauen aus der gesellschaftlichen Oberschicht des spätantik-christlichen Europa nachfolgen, die finanzkräftig genug waren, sich eine solche Reise leisten zu können, und gebildet genug, ihre Reiseerlebnisse niederzuschreiben.
Das Buch stellt die wichtigsten der Pilgerinnen - darunter Helena, Egeria und Paula - in ihrer Lebenswelt vor und versucht, den Beweggründen dieser Frauen auf die Spur zu kommen. Welche Widerstände mußten sie überwinden, um ihr Unternehmen durchführen zu können? Wie bereiteten sie sich auf die Pilgerreise vor? Was erlebten sie auf ihrem Weg ins Heilige Land und in Palästina selbst? Dies sind nur einige der Fragen, denen sich die Autorinnen in ihrem Buch anhand von Pilgerberichten und Briefen, archäologischen Quellen und zeitgenössischem Kartenmaterial widmen. Auf anschauliche und spannende Weise zeichnen sie dabei ein bislang unbekanntes Bild spätantiken Lebens und früher interkultureller Begegnung.

spannend und allgemeinverständlich dargestellt [...] Diese Reiseberichte wurden von den Autorinnen durch viele archäologische und epigraphische Details angereichert und bieten dadurch eine durchaus kurzweilige Lektüre.
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